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Vorträge, Publikationen, Gespräche, Sendungen

 

Vortrag Unbekannte Zeugnisse zur deutschsprachigen Proust-Rezeption der Zwanziger Jahre im Rahmen der Sommer-Matinée der Marcel Proust Gesellschaft (Köln, 4. Juli 2010); eine wesentlich ausführlichere Druckfassung ist in Vorbereitung für den Begleitband zur Ausstellung aus Anlaß des 30jährigen Bestehens der Marcel Proust Gesellschaft in Köln (erscheint 2014).

 

Mitglied im wissenschaftlichen Beirat der Marcel Proust Gesellschaft (seit 2010, wiedergewählt 2013). Ab 2013, von Bd. XXIX an, Mitherausgeber der Proustiana. Mitteilungen der Marcel Proust Gesellschaft (Insel Verlag), zusammen mit Reiner Speck und Rainer Moritz.

 

Vortrag Matratzengruft und Korkzelle. Zur deutschsprachigen Proust-Rezeption im Hessischen Literaturforum (Frankfurt a.M., 9. Dezember 2010) als Entrée zu einem Vortrag von Prof.Dr. Reiner Speck, Präsident der Marcel Proust Gesellschaft.

 

Vortrag Marcel Proust und die Vorgeschichte des FAZ-Fragebogens, Universität Frankfurt/Main, Fachbereich Gesellschaftswissenschaften, 17. Januar 2012.

 

Podiumsgespräch mit Prof.Dr. Luzius Keller (Universität Zürich): Proust im Engadin, Köln, Lengfeld'sche Buchhandlung, 27. März 2012.

 

Vortrag Marcel Proust, Thomas Mann und die Cholera in Venedig. Zur Psychogeographie einer "ungesunden" Stadt als Abschluß des internationalen Symposiums Prousts "Recherche" und die Medizin und im Rahmen der Sonderausstellung "Wolliust des Untergangs". 100 Jahre Thomas Manns "Tod in Venedig", Buddenbrookhaus, Lübeck, 5. Mai 2012.

 

Vortrag Neues zu Marcel Proust. Vortrag in der Lengfeldschen Buchhandlung Köln, 20. Januar 2013.

 

Vortrag Marcel Proust in Deutschland. Neue Erkenntnisse zu seinem Aufenthalt in Bad Kreuznach und zur Frührezeption seines Werks. Mainz, Maison de France, 4. November 2013 (Einführung: Prof.Dr. Reiner Speck, Köln, Präsident der Marcel Proust Gesellschaft. Die Veranstaltung fand im Rahmen der "Französischen Woche" statt.

 

Ein Literaturdetektiv auf den Spuren von Marcel Proust [in Bad Kreuznach]. Beitrag von Andreas Berg im Kulturmagazin "LandesArt" des SWR-Fernsehens, 2013. Sendetermin: 7. Dezember, 18.05 Uhr, SWR RLP. Wiederholung am 12. Dezember, 23.15 Uhr in der Sendung "Nachtkultur" (SWR), am 23. Januar, 3. und 4. Februar 2014 in der Sendung "Lesezeichen" (Bayerischer Rundfunk bzw. br-alpha). Video abrufbar auf der ARD-Mediathek.

 

Artikel Dem Vogel, der heut sang. Liebesgeheimnisse und Buchstabenrätsel: Eine literarisch-politische Spurensuche zu Marcel Prousts Reise ins Engadin zeigt einen anderen Zauberberg, in: Frankfurter Allgemeine Zeitung Nr. 297 vom 30. November 2011, S. N 4 (Geisteswissenschaften); eine leicht korrigierte Fassung ist 2013 in der aktuellen Folge des Periodikums Proustiana erschienen (Doppelband XXVII/XXVIII).

 

2014 erscheint: Proust in der Musik. Ein Komponistenverzeichnis (1894-2014) als Separatum (Bd. XI) in der Schriftenreihe Sur la lecture der Marcel Proust Gesellschaft (Köln).

 

 

Das süße Gebäck der Erinnerung [Beitrag für die als Privatdruck hergestellte Festschrift zum 70. Geburtstag von Reiner Speck, herausgegeben von Zuzanna-Teresa Heinrich-Sterzenbach, Düsseldorf 2011]

Lange Zeit bin ich Proust aus dem Weg gegangen. Aus verschiedenen Gründen machte ich viele Jahre hindurch einen Bogen um die „Weißdornhecken von Colombray“, in denen sich einst Fritz. J. Raddatz - wer sonst - verhedderte (Die Zeit vom 8. Juni 1984).*

So brachte ich mich selbst um das Glück eines frühen und intensiven Lektüreerlebnisses, wie es von so manchem bezeugt ist, zum Beispiel von Kurt Guggenheim (1896 bis 1983), einem Schweizer Autor im Schatten von Frisch und Dürrenmatt, der in einem seiner Bücher schreibt, er habe die Recherche „in den zwanziger Jahren, während einer Mittelohrentzündung, die mich ans Bett fesselte“, gelesen, „von welcher Erkrankung ich mich nicht eher erholte, als bis ich den letzten der Bände verschlungen hatte. Ich hatte mich damals, mit den verstopften Ohren und dem leichten Fieber, in einem solchen Traumgespinst befunden, dass mir der Lindenblütentee, der mir ans Bett gereicht wurde, direkt aus den Blättern des Buches zu stammen schien, eben jener Tilleul, in dem sich das berühmt gewordene Biscuit, Madeleine genannt, auflöste“ (Guggenheim, S. 89f.). Oder etwa von Guggenheims Landsmann Urs Jaeggi, dem sich die allererste Begegnung mit der Recherche unauslöschlich einprägte. Beim dritten Mal, Jahre danach, fiel ihm ein, wie er sie mit zwanzig „bei der ersten Lektüre auf der Terrasse meines Elternhauses gelesen hatte, im September, und, schon ganz bei Proust, kehrte der Geruch jener Wochen der ersten Lektüre wieder, der diffus bläulich-blasse Herbsthimmel in Solothurn, im Rücken der dunkelgrüne Jura, groß aber sanft, es war mein Combray, wo ich jede Tönung kannte, alle Schattierungen und Gerüche“ (Jaeggi, S. 146).**

Erst spät, 1999, mit 36, beschäftigte ich mich schließlich eingehender mit Proust – zunächst freilich nur mit der Madeleine-Episode, nachdem ich in der völlig unbeachtet gebliebenen Novelle Das rote Schloß der u.a. von Rilke und Musil erwähnten lesbischen Schriftstellerin Sophie Hoechstetter (1873 bis 1943) darauf gestoßen war, dass dem jungen Ich-Erzähler von einem „Tantchen“ Tee und „Biskuits“ serviert werden: „(…) so einen Tee hatte ich in meinem Leben nicht getrunken. (…) Hatten alle Gewürze Indiens sowie heimatliche (…) Lindenblüten ihr Aroma dazu gegeben? (…) Ich weiß es nicht. Aber eine ganze Flut von Erinnerungen stürmte bei dem historischen Geschmack des Trankes auf mich ein“ (zit. nach Stott/Baker, S. 367).

Auf der Suche nach dem nirgends nachgewiesenen Erstdruck dieses kuriosen Prosastücks hielt ich es kurze Zeit für vorstellbar, dass die Anthologie Meisternovellen Deutscher Frauen, in der es erschien, Proust unter Umständen in Bad Kreuznach in die Hände gefallen sein könnte. Die Sammlung, herausgegeben von Ernst Brausewetter (1863 bis 1904), kam nämlich just in dem Jahr in den Buchhandel, in dem er die Kurstadt an der Nahe besuchte: 1897. Doch dann stellte ich fest, dass die Novelle nicht in deren erstem, sondern in einem zweiten Band enthalten ist – und der wurde erst 1898 veröffentlicht.

Dem im übrigen herzlich unbedeutenden Text Hoechstetters fehlt ohnehin ein entscheidendes Detail: das Eintauchen des Sandtörtchens in den Lindentee, so wie Proust es beschrieben hat. Aber bedurfte es dazu überhaupt einer literarischen Vorlage?

In E.T.A. Hoffmanns Kunstmärchen Klein Zaches (1819) wird im dritten Kapitel Zwieback genussvoll in Rum gestippt (sowie an einer anderen Stelle seines umfangreichen erzählerischen Werks „mit vieler Behaglichkeit“ Kuchen in eine Teetasse). Und im vierten Kapitel von Joris-Karl Huysmans’ Roman À rebours (1884) tunkt die Hauptfigur geröstete Brotschnitten in eine Tasse Tee.

Einzig die Novelle der vergessenen Trivialautorin thematisiert jedoch die Wechselwirkung zwischen Geschmack und Gedächtnis so deutlich wie sonst nur Prousts Roman: der Schwall von Erinnerungen, die den Protagonisten durchströmen, wird explizit ausgelöst durch den Lindenblütentee…

Über die „Biskuits“, die zum Tee verzehrt (und in ihm aufgeweicht?) werden, erfahren wir noch, dass sie „nach einem jener alten, geheimnisvollen Familienrezepte gebacken“ worden seien, „die in keinem Kochbuch zu finden sind, sondern in vergilbter Handschrift wie teure Vermächtnisse geschützt werden“ (a.a.O.). Demnach waren es keine kulinarischen Mitbringsel aus Frankreich, wie sie sich nicht erst um 1900 im Deutschen Reich durchaus einiger Beliebtheit erfreuten. Der Ruhm der „Madeleines von Commercy“ (Fontane, S. 113) als „besonders gutes Gebäck“ (Kretschmann/Braun, S. 194) und als lothringische „Spezialität“ (Verdy du Venois, S. 119) geht zurück auf den Krieg von 1870/71, während (und nach) dem sie schachtelweise von preußischen Offizieren nach Hause geschickt worden zu sein scheinen. Um die Jahrhundertwende wurden die Törtchen dann unter Reisenden auf der Zugstrecke Straßburg – Paris deshalb so populär, weil sie ihnen unterwegs, vor allem beim Halt in Commercy, vom Bahnsteig aus zum Verkauf angeboten wurden (zeitgenössische Abbildungen und weiterführende Informationen in dem schönen Buch von Caffier). „’Madelaines [sic] de Commercy!!’ Wer, der je über Avricourt [die deutsch-französische Grenzstation, R.P.] nach Paris gefahren ist, kennt nicht diesen Bahnhofsruf?“ (Benno Rüttenauer, 1913). Auch in Theodor Herzls Erzählung Die Reise nach einem Lächeln (1889) bietet „auf der französischen Grenzstation (…) ein struppiger Junge (…) Düten mit Naschwerk feil. Dazu gröhlte er: ‚Madeleines de Commercy!’ So heißen diese Süßigkeiten. Welch ein reizender Name (…)“ (Herzl, S. 105).

Wie sich inzwischen auch unter so genannten „Madeleine-Proustianer[n]“ (Haas, S. 252) herumgesprochen haben dürfte, hat den im Zusammenhang mit der Madeleine-Episode wichtigsten (und plausibelsten) Parallelbeleg der amerikanische Germanist Marc A. Weiner bereits vor über dreißig Jahren beigebracht. Dabei handelt es sich um Richard Wagners häufig zitierten Zwieback-Brief vom 9. Mai 1859 an Mathilde Wesendonck (vgl. Zaiser, S. 298f.; Lee, S. 53f.; Keller 2003; Keller 2006, S. 14-16, um nur einige der Publikationen zu nennen, die auf Weiners Aufsatz von 1980 Bezug nehmen).

Es scheint bislang übersehen worden zu sein, dass eine französische Übersetzung der Zwieback-Passage mitsamt ausdrücklichem Hinweis auf diese „spécialité suisse“ und ihre besondere Funktion als eine Art Seelennahrung für Wagner 1909 im Januar-Heft der Zeitschrift Bibliothèque universelle et Revue suisse zu lesen war (No. 157, S. 96-111, das Briefzitat auf S. 107). Verfasser des Beitrags über Mathilde Wesendonk [sic] d’après la correspondance de Richard Wagner war der Schweizer Violonist und Komponist Frank Choisy (1872 bis 1949).

Als Proust die „biscotte“ offenbar wie eine versteckte Hommage an Wagner nachträglich in sein Manuskript einfügte (vgl. Keller 1991, S. 199; Keller 2006, S. 97ff. ), war dieses süße Gebäck der Erinnerung also ganz frisch.

 

*Es war wohl zuerst Robert Gernhardt, der im Spiegel vom 21. Oktober 1985 auf diesen unvergesslichen und unverzeihlichen Fauxpas des Feuilletonchefs der Hamburger Wochenzeitung aufmerksam machte. In dem kleinen Dorf Colombey-les-Deux-Églises im Département Haute-Marne wohnte bis zu seinem Tod 1970 Charles de Gaulle.

 **Nur am Rande: Es wäre sicher lohnenswert, die Aufnahme und Wirkung gerade des Motivkomplexes >Combray< im deutschen Sprachraum einmal umfassend zu dokumentieren, anhand von vielfältigsten Bekundungen der Proustophilie und Proustomanie ebenso wie durch kritisch-distanzierte Stellungnahmen, Parodien, Travestien, Kontrafakturen, Trivialisierungen etc. Ich füge hier unkommentiert nur drei Kostproben aus Deutschland und aus Österreich an: 1. Hans-Ulrich Treichel: „Mein Combray war eine Altpapierhalde, und mein Madeleine-Erlebnis der Geruch von Holzwolle und ‚Ernte 23’, wobei nicht vergessen werden sollte, dass auch Proust mit profanem Röstbrot angefangen hatte, bevor er dieses durch das muschelförmige Feingebäck ersetzte“ (Treichel, S. 18). 2. Robert Menasse: „Da kam ich bei einem Straßencafé vorbei, und ich beschloss, mich zu stärken und systematisch zu versuchen, mich zu erinnern. Das Café hieß Madelaine [sic]. (…) Jedenfalls, ich bestellte einen Tee und dazu eines der Sandtörtchen , die sie dort in einer Vitrine hatten. Dieses Törtchen hatte die Form einer Muschel, es sah ungefähr so aus wie eine Casquinha de Siri [eine brasilianische Vorspeise: überbackenes Krebsfleisch in einer Jakobsmuschel, R.P.], und, ich wusste nicht warum, ich dachte, als ich es sah: Genau das will ich jetzt essen, mehr noch: das muss ich essen. Als ich davon abgebissen hatte und einen Schluck Tee trank, zuckte ich zusammen, und eine plötzliche Euphorie breitete sich in mir aus. (…) Ich starrte die Teetasse an, die vor mir auf dem Tisch stand, das halbe Törtchen, das daneben auf einem kleinen Unterteller lag, ich wusste, ich kannte das und irgendwie doch nicht, habe ich solche Törtchen früher schon einmal gegessen? Welche Erinnerungen verbinden sich damit? Kindheitserinnerungen? (…) Unentwegt dachte ich Combray, Combray, (…) rasch nahm ich noch einen Bissen, noch einen Schluck Tee, schob die breiige Masse andächtig und neugierig im Mund hin und her, wartete, dass deren Geschmack mir die Erinnerung deutlicher vor Augen setzte, die offenbar zu diesem Geschmack gehörte. Combray, dachte ich, wie schreibt man diesen Ortsnamen eigentlich? Ich versuchte ihn mir geschrieben vorzustellen und – plötzlich war die Erinnerung da: Ich bin nicht der, der eine Kindheit in Combray hatte – ich bin der, der das gelesen hat“ (Menasse, S. 35). 3. Wieland Förster, Bildhauer, seinerzeit Vizepräsident der „Akademie der Künste der DDR“, in seinem „Paristagebuch“ von 1985, das er -warum wohl? - erst fünfzehn Jahre nach seiner Reise in den Westen veröffentlichte: „ (…) endlich Illiers. Es war, nicht zu vergessen, der späte Nachmittag des 1. Mai. Das Städtchen menschenleer (…). Grelle Freude stieg in mir auf; ich war angekommen an einem Ort, der weit außerhalb meiner Wünsche lag. Terra incognita. (…). Vor Erwartung zitternd, suchte ich Tante Léonies Haus und fand es unweit vom Markt (…). Es war schon 19 Uhr, als wir, obwohl Feiertag, beim Bäcker am Markt mehrere Beutel mit frischen Madeleines kauften und ich eine mit der Zunge gegen den Gaumen presste, bis sie ihr Aroma preisgab. Traum und Welt. In Berlin werden wir sie unter Proustianern verteilen.“ (S. 298f., 292).

Literatur

Bronsart von Schellendorf, Paul (unter Mitwirkung von Theodor Michaux): Geheimes Kriegstagebuch 1870-1871. Hrsg. von Peter Rassow. Bonn 1954

Caffier, Michel: Il était une fois…La madeleine. Histoire et recettes d’un produit d’exception lorrain. Bar le Duc 2006

Förster, Wieland: Die Phantasie ist die Wirklichkeit. Reisetagebücher. Rostock 2000

Fontane, Theodor: Aus den Tagen der Okkupation. Eine Osterreise durch Nordfrankreich und Elsaß-Lothringen. Berlin 2000

Guggenheim, Kurt: Sandkorn für Sandkorn. Die Begegnung mit J.-H. Fabre. Zürich/Stuttgart 1959

Haas, Claude: „pour dire quelque chose“. Zu Spaziergang und Landschaft in Marcel Prousts A la recherche du temps perdu. In: Kopflandschaften – Landschaftsgänge. Kulturgeschichte und Poetik des Spaziergangs. Hrsg. v. Axel Gellhaus, Christian Moser u. Helmut J. Schneider. Weimar/Wien 2007, S. 251-276

Herzl, Theodor: Die Reise nach einem Lächeln (1889). In: ders.: Philosophische Erzählungen. Berlin 1900, S. 99-110

Hoechstetter, Sophie: Das rote Schloß. In: Meisternovellen Deutscher Frauen. Zweite Reihe. Mit Charakteristiken der Verfasserinnen und ihren Porträts herausgegeben von Ernst Brausewetter. Leipzig 1907, S. 141-162

Jaeggi, Urs: Proust. In: ders.: Was auf den Tisch kommt, wird gegessen. Aufsätze. Darmstadt/Neuwied 1981, S. 144-156

Keller, Luzius: Proust lesen. Frankfurt a.M. 1991

Keller, Luzius: Der heilbringende Zwieback. Marcel Prousts Petites Madeleines und ein Brief Richard Wagners. In: Neue Zürcher Zeitung Nr. 242, 18./19. Oktober 2003, S. 45

Keller, Luzius: Marcel Proust. La fabrique de Combray. Carouge-Genève 2006

Kretschmann, Hans von/Braun, Lily: Kriegsbriefe aus den Jahren 1870-1871. Berlin 1911

Lee, M. Owen: Wagner: the terrible man and his truthful art. Toronto [u.a.] 1999

Menasse, Robert: Schubumkehr. Roman. Salzburg/Wien 1995

Metken, Günter: Liebe zu Lothringen. Horizonte und Hügel. Karlsruhe 1964

Speck, Reiner: Marcel Prousts Illiers-Combray. Vom Ort zum Topos. In: Harbusch, Ute/Wittkop, Gregor (Hrsg.): Kurzer Aufenthalt. Streifzüge durch literarische Orte. Göttingen 2007, S. 247-254

Stott, Michelle/Baker, Joseph O. (Hrsg.): Im Nonnengarten. An Anthology of German Women’s Writing 1850-1907. Prospect Heights/Illinois 1997

Treichel, Hans-Ulrich: Der Entwurf des Autors. Frankfurter Poetikvorlesungen. Frankfurt a.M. 2000

Verdy du Vernois, Julius: Im großen Hauptquartier, 1870/71. Persönliche Erinnerungen. Berlin 1896

Weiner, Marc A.: Zwieback and Madeleine: Creative Recall in Wagner and Proust. In: Modern Language Notes Vol. 95, No. 3, April 1980, S. 679-684

Zaiser, Rainer: Die Epiphanie in der französischen Literatur. Zur Entmystifizierung eines religiösen Erlebnismusters. Tübingen 1995

  

 

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Reinhard Pabst | r.pabst@literaturdetektiv.de