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Veröffentlichungen (nur die Bücher)

 

[Hrsg.]

Aufsätze zur Vokalmusik [mit Originalbeiträgen von Wolfgang Rihm, Hans-Klaus Jungheinrich, Luca Lombardi u.a.]

[Selbstverlag] Camberg 1981, 176 S. [vergriffen]

 

[Konzeption und Redaktion, zus. mit Stephan Oettermann u.a.]

Georg Büchner 1813-1837. Revolutionär, Dichter, Wissenschaftler

Katalog zur Ausstellung [Mathildenhöhe Darmstadt/Kunsthalle Weimar]

Stroemfeld/Roter Stern Basel u. Frankfurt/Main 1987, 432 S. [vergriffen]

 

[Hrsg., zus. mit Thomas Michael Mayer u.a.]

Georg Büchner an "Hund" und "Kater". Unbekannte Briefe des Exils

 Jonas Verlag Marburg 1993, 158 S.

 

[Hrsg., zus. mit Burghard Dedner und Thomas Michael Mayer]

Georg Büchner Jahrbuch 8 (1990-1994)

Max Niemeyer Verlag Tübingen 1995, 444 S. [vergriffen]

 

Theodor W. Adorno: Kindheit in Amorbach. Bilder und Erinnerungen

Insel Verlag Frankfurt a.M. und Leipzig 2003 (2. Aufl.), 228 S. mit 124 s/w Abb., EUR 9.50 (D)

"Wir nehmen an, es ist die Biographie, die Adorno autorisiert hätte." (Christian Geyer, FAZ)

"Ein zauberhaftes kleines Buch (...), ein Bilderbogen, der dem Objekt des biographischen Verlangens näher kommt als manches kompendiöse Werk." (Ulrich Raulff, Süddeutsche Zeitung)

 "Wer (…) nicht nur das prodesse, das Nützliche eines Buches, sondern auch sein delectare, das Unterhaltende und Animierende sucht, der greife zu einigen der illustrierten Veröffentlichungen, die 2003 erschienen, allen voran zu dem folgenden wunderbaren Büchlein: „Kindheit in Amorbach : Bilder und Erinnerungen“ (…), hrsg. von Reinhard Pabst. (…) In einem Interview mit dem offiziellen Organ der deutschen Postgewerkschaft, „Deutsche Post“, aus dem Jahre 1962, antwortete Adorno auf die Frage, warum er aus Amerika nach Deutschland zurückgekehrt sei, u.a.: „Ich wollte einfach dorthin zurück, wo ich meine Kindheit hatte, am Ende aus dem Gefühl, daß, was man im Leben realisiert, wenig anderes ist als der Versuch, die Kindheit verwandelnd einzuholen.“ Selten ist ein Wort glücklicher, tiefer, phantasiereicher und kompetenter in Bild und Kommentar gesetzt worden als in diesem gar nicht so schmalen Bändchen, das Adorno als Biographie gefallen hätte.

Ausgangspunkt dieser Veröffentlichung ist der ursprünglich 1966 in der „Süddeutschen Zeitung“ publizierte autobiographische Text „Amorbach“ (S. 15 - 24; hier in der erweiterten Version der „Gesammelten Schriften“), in dem Adorno auf die Sommerfrische seiner Kindheits- und Jugendjahre, das Odenwaldstädtchen gleichen Namens, ausführlich zu sprechen kommt. Pabst nimmt diesen Text zum Anlaß einer detaillierten biographischen Recherche, in deren Verlauf er einige noch lebende Amorbacher Zeitzeugen nach der Familie Adorno be- und ausfragte, die Kindheitsorte des Theodor Wiesengrund besuchte und einen „wahren Schatz von historischen Aufnahmen“ (S. 9) hob, den die heutigen Besitzer des Hotels Zur Post noch immer hüten – um durch diese Nachforschungen auf das weitere Umfeld der Ahnen und Verwandten Adornos, die geschäftlichen Aktivitäten des Vaters, den Einfluß der Heimatstadt Frankfurt am Main auf dessen ganzes Denken und Handeln, auf seine intellektuellen und musikalischen Anfänge u.a.m. gestoßen zu werden. Herausgekommen ist dabei ein beeindruckend präzises, anregendes, sich stets an die ungeschriebenen Vorgaben solcher Veröffentlichungen haltendes Werk, das exemplarisch aufzeigt, wie man aus einem eher unscheinbaren Text ein ganzes Leben und Denken herauspressen bzw. konstruieren kann – vorausgesetzt man verfügt, wie der Herausgeber, über ebensoviel Takt wie Kenntnisse, Forschungsdrang wie Fähigkeit zur Synthese."

Prof.Dr. Momme Brodersen (Universität Palermo) in: „Informationsmittel (IFB)“ : digitales Rezensionsorgan für Bibliothek und Wissenschaft , 2004 - http://www.bsz-bw.de/ifb

 

Thomas Mann in Venedig. Eine Spurensuche. Mit zeitgenössischen Fotografien

Insel Verlag Frankfurt a.M. u. Leipzig 2004, 255 S. mit 174 s/w Abb., EUR 10,00 (D)

 

In Vorbereitung

 

 

 

 

Reinhard Pabst | r.pabst@literaturdetektiv.de